Lieben

Frieden suchen – Unterschiede benennen

Wir wollen Muslimen in Liebe begegnen.

Wir halten das Gespräch mit dem Islam für notwendig. Angesichts der teilweise zerstörerischen Spannungen zwischen den Religionen ist es wichtig, dass Christen und Muslime miteinander reden. Deshalb suchen wir einen ehrlichen Dialog mit den Menschen anderen Glaubens, der die Frage nach der Wahrheit nicht ausklammert oder gar für überflüssig erklärt.

Christen und Muslime glauben nicht an denselben Gott. Ein gemeinsames Gebet halten wir für nicht möglich, denn als Christen beten wir im Namen des Dreieinigen Gottes. Auch unseren Gottesdienst feiern wir im Namen des Dreieinigen Gottes. Trinitarischer Gottesglaube auf der einen Seite und ein strikter islamischer Monotheismus auf der anderen Seite bedingen einen jeweils anderen Gottesdienst.

Wir sehen auch uns Christen in der Pflicht, auf muslimische Mitbürger zuzugehen: Ein ernsthafter, für das missionarische Zeugnis offener Dialog bildet die Basis für ein friedliches Zusammenleben.


Frieden suchen – Unterschiede benennen

Liebevoll statt vollmundig

Wir wollen bei der Kirchenwahl und in der Synode besonnen und versöhnlich für die gute Sache eintreten.

Eine offene Auseinandersetzung um die Wahrheit und um den rechten Weg muss sein. Das gehört zu einer guten Gesprächskultur.

Ein hilfreicher und angemessener Umgang unter Christen achtet den anderen höher als sich selbst. Solcher Respekt ist ein gutes Zeugnis vor der Welt. Unsere Kirche kann sich keine billigen Kompromisse leisten, aber sie braucht Verantwortungsträger, die zur Versöhnung bereit sind.

Deshalb wollen wir in der kirchenpolitischen Auseinandersetzung klar und eindeutig in der Sache sein – und dabei die anderen stets hören, sie achten und wertschätzen. In der vergangenen Synode hat sich dieser Stil in vielen Debatten bewährt.


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