Lieben

Gemeinsam einsam?

Wir wollen trotz Widerständen für die Einheit der Kirche eintreten.

Als Christen leben wir mit unterschiedlichen Konfessionen. Der Leib Christi ist geteilt. Wir erleben diese Trennung als belastend. Ehepartner mit verschiedenen Konfessionen erfahren und erleiden dies besonders.

Deshalb pflegen wir unsere ökumenischen Beziehungen weiter. Wir suchen nach Einheit, die uns nur Gott selber schenken kann. Dabei übersehen wir nicht die Unterschiede, die etwa im Verständnis des Glaubens und der Kirche, des Priester- und Papstamtes, des Abendmahls oder in der Verehrung Marias und der Heiligen liegen.

Wir suchen weiter nach Gemeinsamkeiten und treten für eine lebendige Ökumene mit verschiedenen Profilen ein.


Weitherzig statt engstirnig

Weitherzig statt engstirnig

Wir wollen einen weiten Horizont behalten und fördern daher die Weltmission.

Als Christen in Württemberg sind wir Teil von Gottes weltweiter Kirche. Gemeinsam bilden wir den einen Leib Christi. Darum leiden wir mit, wenn Christen in anderen Ländern verfolgt werden. Wir sehen, wie Armut und Not in vielen Ländern zum Himmel schreit. Wir sehen andererseits mit Staunen, wie die Kirchen in andern Kontinenten wachsen.

Wir sind mit allen Christen im Gebet verbunden. Wir beklagen die Verfolgung und Armut und fordern die politisch Verantwortlichen zum Handeln auf. Wir setzen uns weiter für die weltweite Mission ein. Dies ist ein Markenzeichen unserer Landeskirche, und das muss es bleiben. Denn Gott will, dass alle Menschen seine Wahrheit und Liebe erfahren.

Darum erinnern wir unsere Kirche an ihre weltweite Verantwortung; wir fördern missionarische Initiativen der Landeskirche und unterstützen die Arbeit freier Missionswerke.


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